Entstehung

886083_989079364513592_3325346678353920814_o

 

Entstehung der Kampfkunstschule Frank

Die Kampfkunstschule Frank existiert bereits knapp 10 Jahre wovon wir seit 2010 im Herzen Ingolstadts ansässig sind. In diesem Jahr entstand die Zusammenarbeit mit Jens Lintow, dem Inhaber des Kickboxtempel Ingolstadt. Vor dieser Zeit war die Kampfkunstschule Frank im Rosenheimer Raum ansässig. Diese wurde dann Ende des Jahres 2012 komplett nach Ingolstadt verlegt.

Die Entstehung von Wing Tsun

Es gibt sehr viele verschiedene Interpretationen, die sich alles in allem sehr ähnlich sind, dennoch bleibt der Kern immer derselbe. Im Internet finden wir sehr viele unterschiedliche Schreibweisen des Wing Tsun und den Ansichten, die aber alle aufgrund verschiedener Verbände und rechtlichen Grundlagen entstanden sind. Dies hat im Regelfall aber keine Auswirkung auf das Training. Ein Unterschied bezüglich der Qualität ist dennoch zu verzeichnen. Wing Tsun wurde vor ca. 250 – 300 Jahren von der Shaolin Nonne Ng Mui entwickelt. Sie war für die Mönche und deren Ausbildung im Shaolinkloster verantwortlich. Das Kloster wurde von Manchus regiert. Da sie eine Brutstätte einer Rebellion sahen, belagerten die Manchus das Kloster, um es vor einer Rebellion zu schützen. Dennoch gelang es einem Verräter das Kloster in Brand zu stecken.

Beinahe alle Mönche starben an diesem Tag. Lediglich fünf der Mönche, darunter auch Ng Mui, konnten fliehen und hielten sich versteckt. Obwohl Ng Mui mit ihren Kenntnissen und Können als unbesiegbar galt, machte sie sich Sorgen um ihr Alter. Da diese Techniken mehr auf Kraft und Kondition beruhten und die Soldaten der Regierung auch fortwährend trainierten, hatte sie Angst eines Tages unterlegen zu sein. Als Ng Mui nach etwas Besserem suchte, beobachtete sie den Kampf zwischen einem Kranich und einem Fuchs. Hierbei wurde sie fündig. Das Prinzip der Gleichzeitigkeit wurde ersichtlich, als der Kranich die Angriffe des Fuchses mit seinen Flügeln abwehrte und zur gleichen Zeit mit seinem Schnabel konterte. Selbst als der Fuchs den Kranich umkreiste, drehte sich der Kranich immer mit seiner Frontseite zu. Somit gelang es dem Fuchs nicht, in die Flanken des Kranichs zu gelangen um ihn zu attackieren. Da Ng Mui so verblüfft von der Vorgehensweise des Kranichs war, entschied sie sich, dies in ihr Kampfsystem aufzunehmen und immer weiter zu verbessern. Es bedurfte langer Entwicklungsarbeit, um es an die Bewegungen und Abläufe des Menschen anzupassen. Somit war ein neues und einzigartiges, aber namenloses Kampfsystem geboren.

Ng Mui hielt sich zwar noch immer aus Angst versteckt, aber hatte dennoch beim Einkaufen hin und wieder Kontakt mit anderen Menschen. Dabei lernte sie eines Tages ein Mädchen Namens Yim Wing Tsun kennen. Übersetzt bedeutet Wing Tsun „schöner Frühling“. Zu jener Zeit wurde sie von einem Schläger innerhalb des Ortes immer gequält, da er sie zur Heirat zwingen wollte. Da es für eine anerkannte Meisterin ehrlos gewesen wäre, mit dem Dorfschläger zu kämpfen, entschloss sich Ng Mui dem Mädchen zu helfen. Das Mädchen wurde in Ng Mui’s neuem System unterrichtet um den Schläger eines Tages zu besiegen. Schon nach sehr kurzer Zeit war Yim Wing Tsun soweit, ihn herauszufordern und zu besiegen. Bald darauf heiratete Yim Wing Tsun. Ihr Mann Namens Leung Bok Chau war ebenfalls Anhänger chinesischer Kampfkünste. Leung Bok Chau schätze aber das System von Yim Wing Tsun nicht. Daraufhin kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen, in der Leung Bak Chau aber durch Yim Wing Tsun’s System besiegt wurde. Nach einiger Zeit erlernte er das System seiner Frau und unterrichtete dieses auch. Um seine Frau zu ehren, gab er dem System den Namen „Wing Tsun“.